Vom drohenden Hitzetod und dem Abenteuer, ein Haus zu kaufen

16. August 2020Hannah Brunnbauer

Es ist heiß in Deutschland, sehr heiß.  Seit fast zwei Wochen herrschen hochsommerliche Temperaturen und gerade hier in Mittelhessen geht auch kaum ein Lüftchen, sprich: die Luft steht.

Zum Glück kam seit Donnerstag einiges an Regen runter und der Himmel ist bewölkt, so dass die Temperaturen von unerträglichen 35 Grad auf immerhin aushaltbare 29 Grad fielen. Gut für das Wochenende und unsere Pen&Paper-Runde. Eigentlich wollten wir dieses Wochende ja auf einer Convention sein, uns mit zahlreichen anderen begeisterten Spielern treffen, zocken, lachen und austauschen. Dank Corona verpuffte dieses Vorhaben jedoch wie ein Wassertropfen auf dem glühenden Asphalt. Und so beschlossen wir halt vor einiger Zeit an diesem Wochenende in unserem kleinen Spielerkreis eine eigene Mini- Con zu veranstalten: 4 Spielrunden an zwei Tagen.

Als Foodblogger sorge ich natürlich für die angemessene Verpflegung und so gibt es dieses Wochenende statt der obligatorischen 10 Liter Softdrinks und Bergen an Süßigkeiten Wasser mit Zitrone, selbstgemachten Eistee, Sandwiches mit Bio-Zutaten und selbstgemachte Pizzatorte was definitiv weniger Punkte auf der Prä-Diabetes-Skala ausmacht und auch besser schmeckt.

Ein wenig Entspannung mit Freunden tut auch gut und Not, denn wir wissen noch nicht , wie rasch das wieder mit Corona los und weitergeht, die Zeichen stehen ja nicht so gut und so nutzen wir die Gelegenheit, um jetzt in Zeiten mit geringen Infektionsrisiko noch ein paar Leute zu sehen. Nächsten Freitag fahren wir nach Greifswald um bei einer Hochzeit am 29. 08 dabei sein zu können (an welcher wir überhaupt nur teilnehmen weil in McPomm übrhaupt nichts los ist mit Corona. Niedersachen , Nrw oder Bayern hätten wir abgesagt) und unseren (auch wegen ‚rona) ausgefallenen ersten Jahrestags-Urlaub nachzuholen.

Nach diesen paar Tagen Entspannung geht es dann auch schon los mit den Umzugsvorbereitungen in unser eigenes Haus! Am Montag haben wir den Notarvertrag unterschrieben und somit ist unser Verbleib ab Oktober sicher. Mit  177qm Wohnfläche  und 360qm Grundstücksfläche bietet die alte Hofreite von 1878 definitiv genug Platz und Möglichkeiten für kulinarische Seminare, Abende mit Freunden  und auch für zukünftige Familienmitglieder.

Aber machen wir uns nichts vor, der Umzug wird stressig werden (wie jeder Umzug) und im Haus steht auch einiges an Dingen an, die rasch geklärt werden müssen. Am 15.09 ist die Schlüsselübergabe und von da an dürfen wir schon Kisten und Möbel rübertransportieren, so dass wir zumindest nicht alles an einem Tag machen müssen zumal wir ja ’nebenbei‘ noch regulär arbeiten. Ab dem 24.9.- 05.10. haben wir uns beide freigenommen um alle Arbeiten in der alten Wohnung und im Haus, die bis zum aus bzw Einzug anstehen, gut und zügig abwickeln zu können. Eingezogen wird dann am 1.10.  Soweit der Plan, ich werde berichten wie sich das so in der Realität umsetzt.

Ansonsten muss ich sagen, dass die ganze Hauskaufsache sehr zügig vonstatten ging. Von dem ersten Maklerkontakt bis zum Notartermin vergingen knapp 4 Monate, was recht schnell  ist, aber auch anders nicht für uns machbar gewesen wäre, da wir ja wegen Eigenbedarf gekündigt wurden und somit ein festes Auszugsdatum hatten. Eine große Rolle in der zügigen Abwicklung spielte die Tatsache, dass schnell eine sehr gute Finanzierung auf die Beine gestellt werden konnte. Für alle, die nicht gerade zufällig das Geld für ein Haus aus eigener Tasche bezahlen können empfehle ich , einen guten Finanzierungsberater hinzuzuziehen. Wir hatten einen solchen (Herr Kolb ist sehr zu empfehlen, hier geht es zu seiner Website: https://www.logifin.de/

Wenn also wie geplant alles bis Oktober über die Bühne geht, hat der reine Hauskaufprozess etwa 7 Monate gedauert und ich denke, so viel Zeit sollte man auch mindestens einplanen (eher mehr, bei uns hat das nur so schnell geklappt, weil alle Parteien sehr effektiv zusammengearbeitet haben und es keine größeren Pannen im Prozess gab). Nicht mitzurechnen ist natürlich die Haussuche an sich und auch die Zeiträume die es braucht um sich über die Konditionen einig zu werden, sowie der Bearbeitungszeitraum beim Notar können je nach Haus stark variieren. Zudem ist noch Renovierungszeit einzuplanen wenn man nicht das Glück hat, dass das Haus direkt bezugsfertig ist.

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten wie es weiter geht! Tipps und Ratschläge rund um Um- und Einzug sind natürlich immer willkommen!

 

Bis dahin!

Eure Wren

 

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