Ich faste Zucker: Tag 5 – Ein neuer Plan

28. Februar 2020Hannah Brunnbauer

Um gleich die schlimmsten Befürchtungen zu beschwichtigen: Nein ich gebe nicht auf!

Ich habe nur festgestellt, dass die Grenze von 25g Zucker pro Tag aus nichtindustriellen Lebensmitteln ziemlich hart ist und auf Dauer bedeuten würde, dass ich beim Gemüse kürze und davon will ich ja eigentlich mehr essen!

Streng genommen gilt diese Regel ja auch für ’freien‘ Zucker also für Industriezucker in Süßigkeiten, Fastfood, Gebäck, Säften und Softdrinks. Auf diese verzichte ich ja aber eh und ich denke, damit habe ich schon genug Challenge in den 40 Tagen.

Also lassen wir das mit der Grammzahl aus Rosenkohl und ungesüßtem Skyr sonst esse ich aus Frustration noch nen Keks und dann ist das Projekt gescheitert.

Gestern an Tag 4 gab es ja nen fetten Ausrutscher, weil ich etwas dumm war und trotz Periode mit erheblichem Blutverlust bis Nachmittags kaum etwas gegessen habe. Das hat sich mit einem fast-Kreislaufzusammenbruch gerächt und da war der zuckersüße Schokodrink Gold wert. Doof, aber wie ich schon sagte, da geht Gesundheit vor. Jedenfalls passiert mir das nicht nochmal! Ehefreund hat mich dann, mit der durchaus zutreffenden Begründung, ich bräuchte mehr Eisen, zum Rippchenessen eingeladen.

Süßkram an Tag 4: 2 (1 Franzbrötchen 1 Schokomilchdrink)

Ich bin jedenfalls heute gut ohne Cravings durch den Tag gekommen, war aber so schlau, morgens etwas zu essen. Das gefiel meinem Kreislauf und ich war auch auf ihn angewiesen, denn ich wollte Lebensmittel für den Notfall einkaufen.

Und bevor jetzt alle die Augen verdrehen: das Coronavirus selbst ist nicht der Grund. Mir gruselt es eher schon im Vorfeld vor den verwöhnten Menschen hier in Deutschland, die das Wort Katastrophe nur aus dem TV kennen und dann völlig durchdrehen. Ich habe einfach Schiss, dass ich in den Supermarkt gehe und keine Milch mehr finde, weil Max Mustermann in Befürchtung der Apokalypse eine halbe Stunde vorher mit seinem riesen SUV die letzten 689 Liter Milch von Rewe, Lidl und Aldi aufgekauft hat. Darum habe ich vorgesorgt und einen kleinen, vielfältigen Vorrat angelegt.

Mit dabei sind, unter anderem:

*Klopapier

*Shampoo

*Binden/Tampons

*Zahnpasta

Diese ersten vier Artikel sind offensichtlich nicht essbar, aber ich finde, dass man die trotzdem mit im Notfallager haben sollte, weil wichtig.

Nun zum Essen:

*Bockwürstchen (einmal Rind, einmal Geflügel)

*Dosenthunfisch

*Dosenwurst

*Vollkornnudeln (hier ist es, genauso wie bei Nüssen, Saaten und Mehl übrigens superwichtig, dass ihr die in Gläser umfüllt (MIT Deckel, is klar, ne?) um Vorratsschädlingen vorzubeugen.

*Haselnüsse, Erdnüsse, Mandeln

*verschiedenes an Dosenobst

*H-Sahne und H-Milch (ich wusste vorher nichtmal dass es H-Sahne gibt, so lernt man nie aus)*Dosengemüse

*Salz

*Reis

*Knäckebrot und Pumpernickel

*Honig

*Eier

Und noch ein paar andere Sachen. Vielleicht mache ich zu dem Thema auch mal einen extra Blogbeitrag, ist ganz interessant auf was man so achten muss, beim Zusammenstellen.

Jedenfalls war heute der Tag zuckerfrei, nur ein paar erlaubte Heidelbeeren waren dabei (mit Skyr), ansonsten gab es heute Lachs mit roter Beete und ne Chili sin carne-Empanada, selbstgebacken von der peruanischen Empanada-Frau, die ihren Stand bei uns beim Rewe hat, lecker!

Süßkram an Tag 5: 0

Eure Wren

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Previous Post Next Post